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ABSCHLUSSPRÄSENTATION – FELIX MAYER "CAPRI CODE"

 

8-Kanal-Klanginstallation

Samstag 30. April und Sonntag 1. Mai 2022
Jugenderholungsheim Stöcklewaldturm

 

Die Klanginstallation CAPRI CODE entwickelte Felix Mayer während seines Residenzaufenthalts im “Global Forest” Kunstverein und benutzt dabei überwiegend Field Recordings des winterlichen St. Georgens, der näheren Umgebung sowie Aufnahmen von Uhren und “Laufgeräuschen” historischer Musikwiedergabegeräte aus dem “Deutschen Phonomuseum”.

Alle Aufnahmen werden in der Installation sowohl im Original als auch in manipulierter Form verwendet. Die Manipulation erfolgte ausschließlich analog, durch Abspielen und erneutes Aufnehmen der Aufnahmen durch verschiedene “Dosentelefone”. Aus der Verwendung verschiedener Materialkombinationen (Konservendosen, Plastik- und Pappbecher, und Bind- und Nylonfäden und Drähte (Kupfer, Messing, Alu) in verschiedenen Durchmessern) bei der Gestaltung der “Telefone” resultiert ein vielfältiges Klangmaterial. Die verschiedenen Eigenschaften der verwendeten Materialien fungieren wie Filter und betonen durch ihre Eigenresonanz einzelne Frequenzbereiche besonders, während andere teilweise stark abgeschwächt werden. Weiter wird durch das Ausschwingen der Drähte und Schnüre ein quasi analoger Hall dem Originalklang hinzugefügt.

Die 8 kanalige Klanginstallation CAPRI CODE setzt sich mit dem Verhältnis von Überlagerung und extremer Verdichtung, in der die Einzelquellen nicht mehr wahrnehmbar sind, auf der einen, und Vereinzelung, Reduzierung und damit einhergehender Fokussierung, auf der anderen Seite, auseinander.

Seit 2020 beschäftigt sich Felix Mayer in verschiedenen Projekten mit (digitaler) Kommunikation ausgehend von pandemiebedingten Verschiebungen und Verfremdungen, und den Erfahrungen von Isolation, Vereinzelung und des Auseinandersetzens mit dem Verhältnis von Nähe und Distanz. Dabei erforscht er unter anderem die Möglichkeiten, die sich durch Bearbeitung, Verfremdung und Gestaltung von Klangmaterial mit Dosentelefonen ergeben.

 

Das Projekt des Residenzprogramm des Kunstvereins Global Forest e.V. wird maßgeblich durch das Förderungsprogramm "Kunst trotz Abstand" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch das Programm "Neustart Kultur" der Stiftung Kunstfonds Bonn gefördert, sowie von der Stadt St. Georgen, Kundo XT, Ah&Oh Digital begeistern! und unseren Mitgliedern unterstützt.

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