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FIELD NARRATIVES 

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Das Kollektiv Field Narratives wurde 2020 von den Künstler:innen, Forscher:innen und Kulturschaffenden Sascia Bailer, Andreas Doepke, hn. lyonga und Lene Markusen mit dem gemeinsamen Interesse gegründet, neue Erzählungen für die thematische Schnittstelle von ländlichen Räumen, künstlerischer Arbeit und gesellschaftlichen Transformationen zu suchen. So versteht sich Field Narratives heute als Plattform für künstlerische Forschung zu ländlichen Biografien und zur Erprobung transgenerationaler und transkontinentaler Erzählformen. Durch die Zusammenarbeit von Kulturschaffenden aus Dänemark, Kamerun und Deutschland werden Erfahrungen und persönliche Geschichten öffentlich gemacht, die entweder dem Ländlichen entspringen oder darüber reflektieren. Dieses Zusammenbringen mündet oft in Veranstaltungen in Form von gemeinsamen Mahlzeiten oder Gesprächsrunden mit diversen Teilnehmenden, wodurch Field Narratives Räume für ebendiese persönliche Geschichten und Erinnerungen eröffnet und ständig erweitert. Neben der Gestaltung von Workshops entstehen Videocollagen, Zeichnungen, Gedichte und Essays als Beiträge zu Ausstellungen oder zur digitalen Plattform des Kollektivs. Ziel ist es, die allgegenwärtigen, jedoch häufig unbeachteten biographische Spuren aus dem ländlichen Raum in Perspektiven für heutige Diskurse um gesellschaftliche Teilhabe, Ökologie und postkoloniales Erinnern zu überführen.

Die Arbeit von Field Narratives wurde bisher in verschiedenen Kultureinrichtungen in Ausstellungen gezeigt bzw. in Workshops erfahrbar gemacht, wie dem Haus der Kulturen der Welt, dem Gropius Bau, dem M.1 Arthur Boskamp Stiftung, dem Talking Objects Lab und dem Bärenzwinger Berlin. Zudem hat das Kollektiv an Residenz- und Symposiumsprogrammen der Dalvazza Group (Schweizer Netzwerk für künstlerische Forschung) sowie anderer Einrichtungen teilgenommen.

Foto: Marie-Theres Böhmker

Das Projekt wird gefördert im Programm „Weiterkommen“ des Zentrums für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg


-EN-

The Field Narratives collective was founded in 2020 by the artists, scholars and cultural producers Sascia Bailer, Andreas Doepke, hn. Lyonga and Lene Markussen with the shared interest to explore the intersections between rural spaces, artistic production, and social transformation. Today, the collective therefore understands itself an artistic research platform for rural biographies, transgenerational and cross-continental storytelling. Bringing together cultural workers from Denmark, Cameroon and Germany, Field Narratives aims to collect and share stories which originate from or reflect on rural spaces. Through shared meals and discussion groups, they create spaces for people to tell personal stories and share memories, often alongside personal mementos that maintain a special connection to rural life. In the form of video collages, drawings, poems and essays, they make these artistic (re)negoations of the rural accessible in exhibitions and on their digital platform. In doing so, they explore narrative forms with participants that span generations and continents, giving biographies with rural ties a place in the discourse on cultural and civic participation. Field Narratives' work has been featured in exhibitions and has been invited to host workshops at various cultural institutions, including the Haus der Kulturen der Welt, the Gropius Bau, the M.1 Arthur Boskamp Foundation, Talking Objects Lab, and the Bärenzwinger Berlin. They participated in residency/symposium programs by the Dalvazza Group (Swiss Artistic Research Network) and others.

Website Field Narratives

Instagram Field Narratives

 

Foto: Marie-Theres Böhmker

 

Founded by Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg